MotoStudent

Jung, innovativ und zukunftsorientiert. Das sind die Adjektive, mit denen sich der Motostudent Wettbewerb beschreiben lässt. Bei diesem treten studentische Ingenieurteams von Hochschulen und Universitäten unter dem Motto #TheRaceofEngineers aus aller Welt an und messen sich in Konzeption, Konstruktion und Fertigung eines Motorradprototyps.
Motostudent organisiert den Wettbewerb in zwei Klassen, einer elektrischen (seit 2015), in der wir antreten und eine für Verbrennungsmotoren (seit 2009).

Die Bewertung erfolgt in zwei Abschnitten des Wettbewerbs, MS1 und MS2.

MS1:
Die Disziplinen des „MS1“ bestehen hauptsächlich aus Dokumentabgaben, die über die Saison verteilt sind. Hierbei werden beispielsweise das Gesamtdesign in 3D-CAD Programmen modelliert, Innovationen beschrieben, Businesspläne erstellt und Kostenplanungen festgehalten. Beim Abschlussevent in Spanien werden zudem Präsentationen gehalten, die in die Wertung des MS1 einfließen. Bewertet werden die Leistungen der Teams von hochqualifizierten Fachkräften aus der Motorradbranche.

MS2:
Für den zweiten Abschnitt des Wettbewerbs wird das fertiggestellte Motorrad benötigt. Diese Tests werden alle auf der Motorland Aragón FIM Rennstrecke durchgeführt. Dazu gehören statische Tests, die die Sicherheit der Konstruktion und die Einhaltung des Reglements überprüfen, sowie dynamische. Zu diesen gehört ein Beschleunigungstest, ein Bremstest, ein Geschicklichkeitsparcours, der das Handling des Motorrads herausfordert und ein abschließendes Rennen über 5 Runden mit Massenstart. Hierbei müssen alle Komponenten optimal zusammenspielen um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.

Die Wertung MS1 und MS2 werden letztendlich zur Gesamtwertung verrechnet.

Motostudent vereint Kreativität, Innovation und Teamgeist. Jede Saison müssen die Teams neue Herausforderungen meistern und ihr Wissen und Können unter Beweis stellen.